Morvidhen in DEAF FOREVER Mag (9/10)

Morvidhen in DEAF FOREVER Mag (9/10)

Morvidhen in DEAF FOREVER
Author: Martin Brandt; Rating: 9/10

MORVIDHEN
Morvidhen
Ragnarök
SZ: 39:03 / VÖ: bereits erschienen
Stil: Speed Metal
Während sich einige meiner Kollegen das neue Agent Steel-Album offensichtlich schöngesoffen haben müssen (anders lassen sich die teilweise recht hohen Punkte in der letzten Ausgabe nun wirklich nicht erklären), ist „No Other Godz Before Me“ für mich immer noch eine herbe Enttäuschung. Aber wie heißt es so schön im Fußball: Über die Saison gesehen gleicht sich alles wieder aus. Und wo der Metal-Gott ein Speed Metal-Fenster schließt, da macht er anderswo eine Tür weit auf. Aber genug Phrasen gedroschen, widmen wir uns endlich dem selbstbetitelten MORVIDHEN-Debütalbum, denn dieses junge Quartett aus dem fernen Peru hat mir mit Songs wie „Wild Lover“, „Fire Wheels“ oder „stand Up And Fight“ und einem frisch klingenden Soundmix aus alten (guten) Agent Steel (man höre nur die Screams bei „Nuclear Shelter“) und Iron Maiden den glauben an den Old School-Speed Metal zurückgegeben. Natürlich ist auch bei diesem Album (noch) nicht alles perfekt (logisch bei nur neun Punkten… - Red.), aber MORVIDHEN haben Feuer im Arsch, und ihre Songs – egal ob auf Englisch oder Spanisch vorgetragen – machen einfach richtig Spaß. „Lethal Speed Metal“ mit einer „Soul Of Steel“ – unbedingt reinhören!
Martin Brandt
9/10

Morvidhen in Darkscene.at & LEGACY

Morvidhen in Darkscene.at

Author: Alex Fähnrich; Rating: 7,5/10

Morvidhen - Morvidhen (CD)

Label: Ragnarök Records
VÖ: 08.03.2021

Ragnarök-Macher Stephan Becker bleibt seiner Affinität zu Südamerika treu und präsentiert mit Morvidhen sein neuestes Signing aus Peru. Allerdings verlässt er mit dieser Band die liebgewonnene Thrash-Sparte und wildert im Speed-Segment. Nun herrscht selbst in Fachkreisen des Öfteren Uneinigkeit über die genaue Trennlinie zwischen diesen beiden Genres. Zur Verdeutlichung sei der Vergleich zwischen Exodus (Thrash) und Agent Steel (Speed) oder Destruction (Thrash) und Living Death (Speed) angeführt, von denen die jeweils Zweitgenannten eine ungefähre Idee davon vermitteln, wie sich US-amerikanischer respektive deutscher Speed Metal in den Achtzigern angehört hat. Und genau da knüpfen Morvidhen mit ihrem Debütalbum an, allerdings eher bei der ungehobelten Teutonenvariante wie sie auch Tyrant früher zelebrierten.

"Wild Lover" ist sozusagen das "I Wanna Make Love" dieser Scheibe hier. Und so treten die Peruaner das Gaspedal mit wenigen Ausnahmen ("Claws Of Hades") bis zum Bodenblech durch und bedienen mit Songtiteln wie "Fire Wheels" oder "Stand Up And Fight" gleichzeitig beliebte lyrische Klischees. Dies mag aber auch mangelnden Englischkenntnissen geschuldet sein und erledigt sich dann, wenn man wie bei "Despierta" oder "Abandonado En El Infierno" in der Muttersprache parliert. Fans von Stälker und Konsorten dürften bei diesem Eisen jedenfalls in Verzückung geraten, eher feinmotorisch veranlagte Metaller könnte Morvidhen zu rumpelig sein.
Das gilt sowohl für die Produktion als auch für den Gesang von Ratt. Am besten bildet Ihr Euch Eure eigene Meinung. Die CD gibt es für € 12 plus Porto bei www.ragnaroek-records.com.

7,5/10

Link to original review in Daekscene.at

 

Morvidhen in Rock Hard

Morvidhen in Rock Hard

Author: Matthias Mader; Rating: 6,5/10

Morvidhen - Morvidhen (CD)

Ragnarök Records (39:01)
VÖ: bereits erschienen

„Letal Speed Metal“ nennt sich der eingängigste und beste Song auf dem Debütalbum der peruanischen Jungspunde MORVIDHEN. Und damit ist ach schon treffend beschrieben, was die Hörerin oder den Hörer in knapp 40 Minuten erwartet: relativ simpel gestrickter, traditioneller Speed Metal (der ein wenig unter dem pappig klingenden Schlagzeug-Sound leidet). Bassist und Sänger Ratt (wirklich) versucht, mit seinen high-pitched Vocals John Cyriis herauszufordern, was natürlich nicht immer funktioniert. Insgesamt gehen die Peruaner mit einer jugendlichen Unbekümmertheit zur Sache, die auf Anhänger von Ambush, Lethal Steel oder Air Raid ansteckend wirken könnte, auch wenn das Songwriting noch ausbaufähig ist. Am besten gefallen MORVIDHEN, wenn sie auf Spanisch singen, was leider nur bei zwei Stücken der Fall ist. Nächstes Mal bitte mehr davon. Dann blieben uns auch zwei fremdschämverdächtige Lyrics wie die von „Wild Lover“ erspart: „I kiss your neck and cares (sic!) your skin, making my way under your skirt“. Label-Kontakt: www.ragnaroek-records.com

Matthias Mader

6,5/10        

Morvidhen in MetalCrypt.com

Morvidhen in MetalCrypt.com

Author: Luxi Lathinen; Rating: 4/5

Label: Ragnarok Records
Year released: 2021
Duration: 39:02
Tracks: 10
Genre: Speed Metal

Rating: 4/5

Review online: April 9, 2021
Reviewed by: Luxi Lahtinen

Peruvian underground warriors Morvidhen have been waving the flag of NWOBHM-tinged Speed Metal for nearly a decade, and their self-titled full-length debut suggests that's not changing anytime soon. Nothing new or fancy here, just 10 tracks worth of shamelessly worshiping past greats like early Maiden and Agent Steel and acting like nothing past 1985 matters. Most of the music puts the pedal firmly on the metal, but there are some bits of variety to be found, like with the galloping riffs of "Claws of Hades" and the party rocker "Soul of Steel", and all of it will take you back to the days of long-haired boys and girls grabbing some beers and going to gigs in shitty basements. The vocals are a bit of a weak spot, as singer/bassist Ratt gets the job done but doesn't really stand out from your average vocalist, but that's hardly a deal breaker with this kind of thing. Overall, the odds are good that you've heard this exact kind of album before, but when it comes to glorifying the Golden Age of Metal and doing it well, what's wrong with one more listen? Recommended.

 Link to original review in MetalCrypt.com

Morvidhen in Powermetal.de

Morvidhen in Powermetal.de

Author: Jonathan Walzer ; Rating: 8,5/10

Morvidhen – Morvidhen


Ein superfeines speediges Ding.


Peru ist bisher nicht als das Mekka des traditionellen Metals bekannt. Klar, ein paar extremere Beispiele fallen mir schon ein, aber klassischer Heavy Metal? Eher nicht. Abhilfe schafft jetzt MORVIDHEN. Die Jungs bringen uns ihr erstes Album, und darauf gibt es Speed Metal der ganz klassischen Schule zu hören. Nebenbei: Es gibt ein großartiges Artwork, das Lust auf mehr macht. Und bei Ragnarök sind sie auch bei einem echten Qualitätslabel gelandet (die ich bisher vor allem für Thrash Metal auf dem Schirm hatte).

"Morvidhen" ist also das Debütalbum, und ich finde, dass es wirklich Spaß macht, die 38 Minuten durchsausen zu lassen. Mir gefällt, dass der Speed Metal teils richtig rotzig gespielt wird. Dabei meine ich, ein leicht punkiges Flair wahrzunehmen. Ansonsten ist AGENT STEEL sicher die Band, die ich beim Hören am häufigsten vor, äh, Ohren habe, und zwar gerade das Material der Achtziger. Dabei gibt es nicht nur ein leichtes Punk-Flair, sondern auch starke Impulse aus der NWoBHM (die ja ebenfalls punkbeeinflusst war). IRON MAIDENs Harmonien stehen hier Pate. Die sind natürlich bei den Stahlagenten auch zu hören, hier sind sie aber noch etwas markanter.

Ich finde, dass dieser Mix gut gelungen ist. Wer Bock auf 'Lethal Speed Metal' hat, der kommt an diesen Jungs wohl nicht vorbei. Denn sind wir mal ganz ehrlich: Wirklich gut gemachter Speed Metal war rar in den letzten Jahren. SEAX, ASGARD, REVENGE, vielleicht noch RANGER oder VULTURE. Auf dem Niveau der eben genannten Bands agieren die Peruaner ohne Zweifel auch. Daher dürfte die CD (seltsamerweise nur auf 300 Exemplare limitiert) bald ausverkauft sein, denn die "Trveheim"-/"Keep it True"-Festival-Gang dürfte hier ziemlich steil gehen. Für mich ein klares Highlight und ein absolutes Gute-Laune-Album!

 Anspieltipps: Despierta, Lethal Speed Metal.
Note: 8.50; Redakteur: Jonathan Walzer

 

Link to original review in Powermetal.de

 

Reviews Morvidhen - Morvidhen

  • Morvidhen in Obliveon.de

    Author: Ludwig Lücker ; Rating: 9/10

    MORVIDHEN – MORVIDHEN

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    Author: Alex Fähnrich; Rating: 7,5/10

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    Label: Ragnarök Records
    VÖ: 08.03.2021

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    Author: Matthias Mader; Rating: 6,5/10

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    Ragnarök Records (39:01)
    VÖ: bereits erschienen

    „Letal Speed Metal“ nennt sich der eingängigste und beste Song auf dem Debütalbum der peruanischen Jungspunde MORVIDHEN.

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    Author: Martin Brandt; Rating: 9/10

    MORVIDHEN
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    Während sich einige meiner Kollegen das neue Agent Steel-Album

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  • Morvidhen in MetalCrypt.com

    Author: Luxi Lathinen; Rating: 4/5

    Label: Ragnarok Records
    Year released: 2021
    Duration: 39:02
    Tracks: 10
    Genre: Speed Metal

    Rating: 4/5

    Review online: April 9, 2021
    Reviewed by: Luxi Lahtinen

    Peruvian underground warriors

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    Author: Jürgen Tschamler.; Rating: 8/10 points

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    Author: Jonathan Walzer ; Rating: 8,5/10

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